Uni gestartet
Heute war der offizielle Start des Unisemesters. Der Tag fing stark verregnet an und was bietet sich da mehr an, als gleich mal auf den Golfplatz zu fahren. 95$ für die Mitgliedschaft abgedrückt und dann vom demotivierten Football-Coach, der als Golflehrer zwangsverpflichtet wurde, ein sterbenslangweiliges How-To-Do-Video mit zwei golfenden Rentnern vorgesetzt bekommen, dass die Hälfte der Klasse zum Einschlafen gebracht hat. Danach gings noch für eine Halbe Stunde zum Bälle schlagen auf die DrivingRange, was sich als ziemlich anspruchsvoll herausstellte und mir außerdem eine Menge Blasen an den Händen einbrachte.
Dann zum Englischkurs gehetzt, um meine grottige Aussprache zu verbessern. Der nächste Kurs war der erste Informatikkurs, der sich im übrigen um Softwarequalität dreht. Die Enttäuschung des Tages war ein Kurs über C++, der von einem Graduate Student (solche mit einem Bachelor als Abschluss) gehalten wird, der extrem unsicher und verschüchtert auftritt und etwa mein Alter ist. Den Kurs könnte ich wahrscheinlich für die ersten Wochen auch selber halten und ich empfinde es als Frechheit, dass den normalen Studenten dafür soviel Geld abgeknöpft wird.
Ein teures Thema sind auch die Bücher. Mein Mitbewohner hat für seine Kurs insgesamt 500$ in Literatur investiert. Für die Informatikkurse sind zum Glück keine Bücher Pflicht, aber für den Englischkurs muss ich zwei kaufen, die aber nicht so teuer sind. Unibücher sind hier extrem teuer (locker mal 140$), da man nur Hardcoverausgaben bekommt und selbst gebrauchte Bücher nicht viel billiger sind. Die Studenten, die schon länger dabei sind, kaufen ihr Zeug daher gebraucht bei Amazon oder Ebay (werde ich wohl auch machen) bzw. lassen sie sich aus dem Ausland mitbringen.

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