Wochenende in Chicago
Die letzten Tage habe ich keine neuen Meldungen veröffentlicht, da ich mich für einen Wochenendausflug in Chicago befunden habe. Am Freitag Nachmittag ging es mit Mario (deutsch), Johann (schwedisch), Arto und Tero (finnisch) per Auto los. Nach acht Stunden Fahrt durch den einsamen Norden kamen wir ohne größere Verirrungen in unserem Motel in einem Vorort von Chicago an. Die Unterkunft war unverschämt günstig, wir haben zusammen nur 60$ pro Nacht bezahlt. Allerdings haben wir etwas geschummelt, da eigentlich nur vier Personen im Zimmer erlaubt waren und so bei jeder Ankunft/Abfahrt die Angst des Entdecktwerdens den Rücken hochkrabbelte. In die Stadt sind wir mit der U-Bahn gekommen, die sehr günstig ist, 5$ pro Tag, aber auch in entsprechendem Zustand. Die Bahnhöfe sind alle mit dem in Ostkreuz vergleichbar und die Hochtrassen in der Stadt sind nur aus rostigem Eisen und Holz, was uns alle sehr an WildWest-Filme erinnerte.
Am Samstag haben wir eine Route aus Marias Tourguide abgelaufen und uns sämtliche Wolkenkratzer in Downtown angeschaut, was mich jetzt aber nicht so umgehauen hat. Am Abend sind wir in den GrandPark, der zwischen Downtown und Lake Michigan liegt, gegangen und haben dem stattfindendem Jazzfestival zugehört. War eine sehr schöne Atmosphäre, mit Menschen jedes Alters und Nationalität, nur der Jazz hat nicht meinen Geschmack getroffen. Am Sonntag sind wir ein wenig die Flaniermeile Chicagos, die Michigan Avenue entlanggelaufen und danach im Hancocktower, dem zweithöchsten Gebäude der Stadt (nach dem SearsTower) die Aussichts-Lounge besucht. Für winzige :-) Preise hat sich jeder von uns einen Cocktail gegönnt und wir konnten in sehr gemütlichen Sesseln die tolle Aussicht genießen. Der Nachmittag war dem Besuch des Aquariums gewidmet (23$ !!!), dass klasse Exponate hat und erstaunlich viele Infotafeln. Es gab Delphine, Belugawale, ein Amazonas Special und ein leider enttäuschendes Haibecken. Am Abend pilgerten wir zum Vergnügungspier, wo wir im Biergarten einer guten Coverband (von den Stones über Country hin zu LincolnPark) zuhörten, tanzten und überteuertes MillerLight tranken, den Abschluss bildete ein Feuerwerk, was die Finnen, die sowas scheinbar nicht gewohnt sind, zu wahrer Begeisterung brachte. Nach einem grossen Frühstück ging es am Montag, mit einem längeren Stop bei einem Outletcenter (zwei Shirts und eine Jeans, na ja) direkt wieder nach Hause.


1 Comments:
*Pst* - It's Linkin Park, isn't it?! - *Pst*
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Anonym, at 6:55 AM
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