Stephan in the States

Dienstag, September 28, 2004

Nichts als Arbeit

Gestern frueh war die erste Programmierhausaufgabe faellig. Bin darum sehr zeitig aufgestanden, ins Lab geradelt und die letzten Zeilen gecodet, damit ich das Programm vor Terminschluss 11 Uhr abgeben konnte. Dann nach Hause gehetzt, um die fuer heute anstehende Literaturarbeit zu beginnen. Zwischendurch bei stroemendem Regen (den restlichen Tag schien die Sonne, typisch!) wieder zur Uni, um meine Kurse zu besuchen. Waehrend English ja sehr spassig ist, frage ich mich wirklich, warum ich Softwarequalitaetsssicherung belegt habe. Es ist so dermassen langweilig, dass mir quasi der Staub aus den Ohren rieselt.
Musste dann noch zur Bank, um ein paar Geldangelegenheiten zu regeln (ueber diese Umstaendlichkeiten werde ich nochmal ausfuehrlicher schreiben) und bei der Gelegenheit gleich noch neue Checks abzuholen. Das geht aber nicht so einfach. Erstens muss man fuer die dummen Dinger bezahlen und zweitens bekommt man sie zugeschickt. War somit gezwungen 16 $ abzudruecken, um in zwei Wochen Besitzer von 200 niegelnagelneuen Checks zu sein.
Der restliche Tag endete spaet nach Mitternacht und war mit Paper schreiben und Computer-Rumgeaergere ausgefuellt.
Heute dann wieder unausgeschlafen aus dem Bett gequaelt, um die letzten Korrekturen zu machen und das Geschriebenen auf Papier zu bringen. In class musste dann jeder Student seine Arbeit vorstellen/vorlesen und wurde sofort benotet. Ich war wirklich ueberrascht und bin sehr gluecklich ein A- bekommen zu haben fuer mein Last-Minute-Gefusche. Mein amerikanischer Sitznachbar hatte auch erst gestern angefangen, wie er kleinlaut zugab, als die Professorin ihn danach fragte. Das gab es grosses "ohhhh" und "what?" von den weiblichen Anwesenden und er wurde fuer hiesige Verhaeltnisse von der Prof. ziemlich zur Schnecke gemacht.