Ist ja gut jetzt
Montag hat nun die letzte regulaere Uniwoche fuer mich begonnen (naechste Woche stehen nur noch Abschlussklausuren an, die ich nicht schreiben brauche). Das Wetter zu diesem Zeitpunkt noch richtig toll, hat seit Gestern stark nachgelassen und es gab nachts schon wieder Frost, was die Amis aber nicht davon abhaelt, tapfer weiter mit Shorts und FlipFlops durch die Gegend zu hechten - die Sonne scheint ja schliesslich.
Dienstag hatte ich einen meiner schlimmsten Arbeitstag. Die Aussentemperatur war sommerlich und mein kleiner Erfrischungsshop wurde von Studentenmassen ueberrollt, die mir eine Minute Zeit liessen, selbst mal zu snacken. Den Rest des Nachmittages habe ich im Labor verbracht, um die letzten Hausaufgaben anzugehen. Abends waren wir zum Essen in das “International House” der Nachbar-Uni eingeladen, bei dem es leckere Lasagne und allerlei asiatisches gab.
Zum Luncheon der Business Fakultaet ging es am Mittwoch. Die besten Studenten und Mitarbeiter wurden ausgezeichnet und mit Stipendien versehen, was aber nicht wie in Deutschland eine Handvoll Leute bedeutet, sondern 40 bis 50. Dem Programmheft war eine Liste mit allen Stipendiaten angefuegt und der Menge der Namen nach, darf wohl jeder zweite Student irgendeine Foerderung mit nach Hause nehmen. Am Nachmittag habe ich die letzte Klausur in meinem Filmkurs geschrieben, diesmal nicht mit Zettel auf dem Schoss, da ich mich erfolgreich an einen Tisch draengeln konnte. Am Abend gab es gemeinsames Dinner mit Freunden, zu dem ich Kartoffelbrei beisteuern konnte, der hervorragend zu asiatischer Kueche passt. Danach wurde der gar nicht gruselige Film “The Others” geschaut, der mich meinen dunklen Heimweg in Rekordzeit abradeln liess.
Heute hatte ich meine beiden letzten Vorlesungen. In Database Systems durfte ich waehrend unserer Projektpraesentation den Part vortragen, den meine Gruppenmitglieder in meiner Ferienabwesenheit zusammengemurkst hatten. Es war einer der schlechtesten Vortraege ueberhaupt, an denen meine Teilnahme jemals erzwungen wurde. Am Abend werde ich zur Praesentation eines IBM-Mitarbeiters zum Thema Vorstellungsgespraech gehen und anschliessend wird wohl das Vorlesungsende feiern gegangen.

1 Comments:
Hi Stephan,
wenn ich mir das so durch den Kopf gehen lasse, was Du so schreibst, so scheint die Devise für so ein Austauschstudium zu lauten:
"Schlemmre und lerne -
und das in der Ferne"
Gruß
Papa
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Anonym, at 2:15 AM
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