24h japansischer Basketball aus Bollywood
Heute war der erste richtige Uni-Montag seit Semesterbeginn und es gab volles Studienprogramm den Tag über, das mit meinem Filmkurs und damit Kino endete. Es gab den japanischen Klassiker Rashomon zu sehen, der Anfang der 50er gedreht, noch in SchwarzWeiß war und einen Mord aus vier verschiedenen Sichtweisen nacherzählt. Ich fühlte mich nur mäßig unterhalten und war ganz froh danach wieder an die Luft zu dürfen. Am Abend musste ich zum Schiedsrichten für den Unibasketball. Die ersten zwei Spiel habe ich nur das Scoreboard beschrieben, durfte dann aber beim letzten und vermeintlich leichtesten Spiel auch pfeifen. Dieses hat sich dann leider als das intensivste herausgestellt, mit vielen Fouls und aufgedrehten Spielern. Der Druck und die Reaktionen von den Spielern nach vermeintlichen (oder tatsächlichen) Fehlentscheidungen können einem schon zu schaffen machen. Ich fühlte mich leicht überfordert und war ganz froh danach wieder an die Luft zu dürfen.
Zur Entspannung gab es dann eine neue Folge von 24, einer wirklich sehr empfehlenswerten Serie, zu schauen. Endlich zu Hause angekommen, konnte ich noch eine halbe Stunde, einem von DVD auf VHS kopierten, aus Bangladesh eingeschmuggelten Hindi-Drama-Bollywoodfilm beiwohnen.
Das schöne Photo zeigt übrigens mein neues Zuhause, wobei mein Zimmer auf der Rückseite liegt und damit unsichtbar bleibt. Die Adresse lautet übrigens
1109 College Avenue
Houghton, MI 49931

4 Comments:
Na von außen sieht es richtig nett aus und ich kann sagen, momentan sieht es von außen genauso aus wie bei uns. Es schneit hier wie verrückt!
Gruß Jörg
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Anonym, at 9:23 AM
Auch mir ist die Architektur derartiger Gebäude nicht unbekannt. Im russischen Sibirien des vorigen Jahrhunderts waren reiche Pelzhändler Besitzer solcher Wohnanlagen.
Papa
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Anonym, at 5:14 AM
Damit nicht nur unser Vater und Cousin etwas von sich geben, schreibt noch ein weiteres und wohl das wichtigste Familienmitglied etwas, deine Schwester. Auch mit und meint es Frau Holle gut und schenkt mir in meiner letzten Lernphase viel Weißes. Dumbledors leben nähert sich langsam dem Ende. Wir vermuten sie hat einen Darmverschluss oder einen Tumor. Du wirst wohl keinen Mitbewohner des Lobitzwegs, der kleiner als 1,50 m (also kleiner als Mama) ist, wiedersehen. Sonst geht es uns gut. Unsere Mutter ist mal wieder auf einem Weg der Selbstfindung angelangt und versucht ihn mit regelmäßigem schwimmen und Solariumgängen aufzugabeln. Außerdem musste ich mal wieder ihr Versuchsopfer spielen; diesmal in Sachen Akupunktur und Dauernadeln setzen. Sie rammte mir am Sonntagabend eine ca 0,3 cm kleine goldene Spitze in mein Ohr. Der erste Versuch ist fehlgeschlagen und so musste ich die Schmerzen noch ein 2.Mal erleiden. Sie beendete die Prozedur mit den Worten: "Die fällt irgendwann im Laufe der Woche heraus." Diese Aussage wirkte sich nicht sehr beruhigend auf meine Nerven aus und so lief ich die ganze Zeit mit einem Pflaster auf meinem Öhrchen herum, in der Hoffnung, dass sich der kleine gemeine Haken von Nadel auf seiner Flucht aus meinem Ohr, dort verirrt. Dieser Fall trat dann beruhigender Weise gestern Abend (Mittwoch) ein.
Beim nächsten Versuch unserer Mutter, einen von uns zu quälen, bist du fällig. Die Schmerzen werden groß sein, da Mama noch ihre Wut, die auf Grund ihrer Enttäuschung darüber, dass du nichts von eurem Urlaub hier geschrieben hast, entstanden ist, an dir auslassen wird.
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Anonym, at 12:26 PM
Hi Stephan,
mitten im Prüfungsstreß und draußen die schneemassen und das ganze in Greifswald!
Man kann sich bessere Bedingungen wünschen.
Wenn Deine Unterkunft den gleichen optisch guten Eindruck hinterlässt wie von außen, dann kann man nur gratulieren.
Da ich wenn Du wiederkommst nicht in Deutschland sein werde, kann ich es auch schon mal äußern ...
Ich werde für ein halbes Jahr nach Norwegen gehen um dort ein Auslandssemester zu bestreiten und natürlich das Leben zu genießen:)!
Lass es Dir gut gehen, wir tun`s auch,
mfg jan
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Anonym, at 8:30 AM
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