Stephan in the States

Montag, November 15, 2004

Endlich Basketball

Wurde heute morgen von meinem, neu im Radio eingestellten, Sender von zwei doof quatschenden Hausfrauen geweckt. Meinen Frank-Sinatra-Sender kann ich leider nicht mehr benutzen, es schläft sich zu gut bei dieser Dudelmusik. Die Alternativen sind leider alle schrecklich, Gelabere auf allen Frequenzen, es ist zum Kot..
Danach zur Arbeit gespurtet, wo ich heute zum zweiten Mal für eine halbe Stunde meinen Stand alleine schmeißen musste, da meine Partnerin Pat, ihre Mittagspause genoß. Nach Ende der Schicht habe ich mir ein schönes Lunchspecial gegrillt und mir ordentlich den Bauch vollgehauen, um die anschließenden drei Vorlesungen einigermaßen überleben zu können.
Am frühen Abend war ich dann beim Treffen des Motorradclubs, wo wieder viele wichtige (??) Themen besprochen wurden. Ich hoffe, es ergeben sich mal irgendwelche Aktivitäten aus dieser Runde, immerhin wurde die Möglichkeite besprochen für den, im Februar stattfindenden Winterkarneval, ein crazy Snowmobil zu bauen.
Das Highlight heute war der Besuch des ersten Saison-Heimspiels des Frauen-Basketball-Teams. Die Arena war mit ca. 200 Leute halbwegs gefüllt und das Spiel hat richtig Spaß gemacht. Leider hat das Team verloren, aber es war knapp und es gab viele schöne, actionreiche Szenen. Gespielt wird im alten Modus, mit zwei Halbzeiten a 20 Minuten. Die Organisation ist wie bei alles Collegesportarten sehr professionell, drei Schiedsrichter, einige Offizielle und die Teams haben mehrere Trainer und Betreuer. Die Sitze sind leider nicht die Bequemsten, aber man muss ja nicht wie beim Football vier Stunden, sondern nur zwei darauf verbringen und das läßt sich überleben.
Eine Szene aus dem Spiel, die Gelben sind die Guten.