Stephan in the States

Samstag, Oktober 30, 2004

Deutschstunde

Der gestrige Morgen begann mit einer Fahrt ins nördlich gelegene Calumet, um uns für das anstehende Halloween-Weekend mit standesgemäßer Kleidung einzudecken. Es gab auch einen schönen Shop, dessen Preiskultur einen Kostümerwerb aber leider unmöglich machte. Wir haben uns dann in einem Secon-Hand-Shop und Wallmart mit dem nötigsten eingedeckt.

An der Uni habe ich mich einer Deutschklasse als Interviewopfer zur Verfügung gestellt. Die Lehrerin hatte mich vor einiger Zeit um diesen Gefallen gebeten. Ich saß dann vor etwas 20 Studenten und habe treu und ehrlich Fragen zu Familie, Urlaubszielen und der Anzahl von Fernsehern in deutschen Haushalten beantwortet. War eine nette Erfahrung, wenn ich auch teilweise mit meinen Antworten unzufrieden war.
Nach einem Abendessen in den Dorms (Studentenwohnheim) ging es zu einem Dia-/Filmvortrag eines Abenteurers/Bergsteiges über die Antarktis und Grönland. Es waren unglaubliche Bilder dabei und der Vortrag war sehr lebhaft und amüsant (der Typ war noch keine 30). Besonders sein Film hat sehr gut deutlich gemacht, wie es so ist, ganz alleine in absoluter Wildnis zu sein und zu welch lustigen Momenten das führt (laut Liebeslieder singen, während man mitten in der Felswand hängt).
Im Anschluss ins Nachbargebäude gehetzt, um den sehr mittelmäßigen Film "The Village" anzuschauen, der weder an Spannung noch an Überraschungsmomenten an den Vorgänger "Sixth Sense" heranreicht.