Fußball und Buletten
Am Montag habe ich krankheitsmäßig noch etwas durchgehangen, bin zwar arbeiten gegangen und musste zum ersten Mal für eine halbe Stunde den Laden alleine schmeißen, habe mir danach aber den Tag freigenommen.
Dienstag wurde im Literaturkurs mit Don Quixote begonnen und meine Befürchtungen was das Durchlesen betrifft, erfüllen sich auch hier; der Wälzer soll in vier Wochen durchgerackert werden, meine Version aus der Bibliothek hat dann auch glatt noch eine Übersetzung aus dem 18 Jh. - es macht richtig Spass! Abends gabs dann das nächste Ligaspiel im Hallenfussball. Ich stand nur am Rande und hab kräftig angefeuert aber das hat gereicht, um den ersten Sieg einzufahren.
Den folgenden Tag früh aus dem Bett gequält, um die Programmierhausaufgaben fertigzustellen, was leider nur zum Teil klappte, da meine mathematische Intelligenz nicht ausreichte, um einen Potenzmengenalgorithmus zu programmieren. Habe mich am Abend mit einem schönen Film getröstet und bin im Anschluss mit Brieux auf eine Cocktailparty gegangen.
Heute war ganz schön stressig (für amerikanische Verhältnisse). Für morgen steht ein Konzert mit internationaler Musik an und der International Club, dem ich als stolzes Mitglied angehöre, hat sich bereit erklärt einige kulinarische Spezzialiäten zuzubereiten. Ich habe mich also breitschlagen lassen, Mini-Buletten zu machen. Vorgestern habe ich dann erfahren, dass etwa 250 Leute naschen wollen - Panik! Heute war dann also erstmal einkaufen angesagt und ich habe etwa 12 Pfund Gehacktes erstanden. Das wurde dann brav nach Rezept (danke Jenny) mit allerlei Zeugs verrührt und zu kleinen Bällchen geformt, die todesmutig in Brieuxs Friteuse springen mussten.
Ganz fertig bin ich leider nicht geworden, da wieder Fußball auf dem Plan stand. Nach einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters (der Idiot hats nach dem Spiel sogar zugegeben) lagen wir schnell durch einen Freistoß zurück. Überlegenes taktisches Spiel und famose Raumaufteilung gepaart mit nötiger Coolness brachten uns den Ausgleich ein. Köperliche Schlaffheit und strategische Fehler gepaart mit spielerischer Dussligkeit führten zum 2:1 Endstand. Es wird einfach nicht besser und ich habs langsam satt immer zu verlieren.

1 Comments:
Bitteschön Brüderchen. Ich bin enttäuscht, dass die Haare noch immer auf deinem Schädel hausen. beim nächsten Photo sind sie gefälligst ab. Gehe damit gerne das Risiko ein, Wochen kein Bild von dir zu sehen. Das in meinem HA-Heft, an meiner Wand und in meinem Portemonnaie genügen vorerst.
P.S. meine haare sind jetzt braun!!!
Schwesterchen
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Anonym, at 9:59 AM
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