Stephan in the States

Mittwoch, März 09, 2005

Sie werden plaziert

Bin gestern wohlerhalten aus Chicago zurückgekehrt, wo ich ein paar sehr nette, erholsame Tage verbracht habe. Wir haben eine Freundin besucht, die letztes Semester ihren Abschluss gemacht hat und jetzt dort arbeitet. Los ging es Freitag Nachmittag und nach neun Stunden Fahrt, sowie einem kleinen Mitternachtssnack haben wir uns nur noch nach Schlaf gesehnt. Die folgenden Tage wurde dann u.a. das „Museum of Surgery“ besucht, das die Entwicklung der Chirurgie/Medizin dokumentiert. Bei Red Lobster wurde zum Dinner Seafood verspeist und das modernste Platzierungssystem, das ich je gesehen habe, bestaunt. Der langen Warteschlange wegen, bekommt man einen Pieper in die Hand, der Signal gibt, wenn ein Tisch freigeworden ist, und auf einem Monitor kann man verfolgen, wie viele Wartende vor einem sind. Bei sommerlichen Temperaturen am Sonntag sind wir auf den SearsTower gefahren, um die höchste Aussicht im Mittleren Westen zu genießen. Was mir beim ersten Chicagobesuch völlig entgangen ist, dass die Stadt berühmt für ihre Pizza ist, die ihrer Dicke wegen mehr einem Kuchen ähnelt. Natürlich musste probiert werden und ich kann sagen, dass ich keinen großen Unterschied zu herkömmlicher Pizza feststellen konnte. Des weiteren haben wir den Zoo besucht, der der größte kostenlose Freiluftzoo der Welt ist. Sehr groß ist er nicht, hat aber eine tolle Tieransammlung (das Photo zeigt die Kakerlakenausstellung) und eine fantastische Gorillaanlage mit einer kompletten Familie zu bieten . Dienstag morgen wurden dann die Sachen gepackt und es ging wieder gen Heimat.
Zum Glueck hinter 3cm Glas

Donnerstag, März 03, 2005

Springbreak starts

Die letzten drei Tage ist eigentlich nicht so viel passiert, ich schreibe aber auf Vorrat, da ich ab Morgen für ein paar Tage nach Chicago fahren werde.
Mittwoch habe ich die Dokumentation über die Entstehung von "Apocalypse Now" gesehen, die von Coppolas Frau während der Dreharbeiten gemacht wurde, und einen sehr interessanten Einblick in die Entstehung dieses Klassikers gibt. Im Anschluss wurde gekocht und zwar Lachsburger, was eine sehr schmackhafte Fischfrikadelle ist. Heute habe ich meine dritte Zwischenklausur geschrieben, diesmal in meinem Spaß-Englisch-Kurs und entsprechend war auch der Schwierigkeitsgrad. Am Nachmittag ging es mit zwei Freunden zu einer Grafikwerkstatt, da für den International Club ein Banner gedruckt werden soll. Der Besitzer ist ein notorisch deprimierter, älterer Herr, der mit seinem Computer hoffnungslos überfordert ist und Software benutzt, von der ich noch nie etwas gehört habe. Jedenfalls konnte er unsere Design-Datei nicht lesen und nun hoffen wir, dass er in Eigenkreation nicht alles vermasselt. Am Abend habe ich meine Freunde verabschiedet, die über Springbreak (eine Woche Ferien) nach Cancun/Mexiko fliegen, um einen loszumachen. Ein leichter Hauch von Trauer hing in der Luft, da wir uns wegen meines Trips im März für die nächsten vier Wochen nicht sehen werden.
Das Bild unten zeigt meinen täglichen Schulweg, diesmal im Sonnenschein, der seit gestern die Schneewolken verdrängt hat.
Impression meines Schulwegs